Wandergruppe Abendgymnasium Wien

Interessierten Studierenden, Absolvent/innen und Freund/innen des Wiener Abendgymnasiums bieten wir zwei- bis dreimal jährlich eine Bergwanderung und im Winter einen Schitag oder Schneeschuhwandertag. Das Programm reicht von gemütlichen Wienerwaldwanderungen bis zu Hochgebirgstouren. Die Frühjahrs- und die Herbstwanderung sind abwechselnd ein- oder zweitägig (mit Übernachtung auf einer Schutzhütte). In den Sommerferien unternehmen wir meist eine etwas anspruchsvollere Tour mit zwei Übernachtungen. Besonders gefallen hat uns dabei das Wirtschaften auf einer Selbstversorgerhütte.

Das Angebot richtet sich primär an Studierende des Abendgymnasiums. Aber auch Absolvent/innen gehen gerne mit uns und manche halten uns schon seit vielen Jahren die Treue. Gerne kann man auch Angehörige mitnehmen.

Vor bald 20 Jahren begann Frau Prof. Neuhauser, sich mit interessierten Studierenden des Abendgymnasiums zu sportlichen Aktivitäten zu treffen, und zwar zu Bergwanderungen und zum Schifahren. Seit Frau Prof. Neuhauser wegen ihrer Tochter nicht mehr genügend Zeit für die Planung solcher Veranstaltungen hat, kümmert sich Herr Prof. Masar um die Organisation.

Das Wort Schule bedeutet ursprünglich Muße. Frei sein. Frei sein von Arbeit, die natürlich getan werden muss, aber nicht das ganze Leben bestimmen soll. Frei wollen wir sein für höhere Bildung. Dazu tut es gut, hin und wieder einmal abzuschalten, aus dem Alltag auszubrechen, auch aus dem Schulalltag. Die Bewegung, die körperliche Anstrengung fördert durchaus auch den Geist, und wir stehen damit in der Tradition des antiken Gymnasiums, in dem sportliches Training immer eine Rolle gespielt hat.

Keine Angst, unsere Touren sind weder Schinderei, noch stellen sie große Ansprüche an das sportliche Talent! Und wir haben jedes Mal unsere "Hetz". Spaß ist immer dabei, bei Sonnenschein, bei Regenwetter ("Masar-Wetter") wie auf der Schutzhütte. Scherzen, Lachen und Singen sind uns noch nie fremd gewesen.

Wünsche und Anregungen bitte an Herrn Prof. Masar zu richten.

Herbstwandertag 2017 – auf den Spuren von Friedrich Gauermann

Für ist eine eintägige Wanderung auf die Dürre Wand geplant. Die Anreise kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Wir treffen uns um 8 Uhr 15 am Bahnhof Wien Meidling vor den Kassen. Wer individuell mit dem Auto anreist, trifft uns um 10 Uhr 14 am Bahnhof Miesenbach-Waidmannsfeld in Reichental (Piestingtal). Rückkunft ist um 18:23 oder um 20:23 in Meidling.

Wir wandern zunächst auf einem Abschnitt des Nordalpenwegs über Wiesen und durch Wälder in Richtung Miesenbach. Die weitere Wanderroute wird noch festgelegt.

Das Gebiet zwischen Hoher und Dürrer Wand ist die Heimat des Malers Friedrich Gauermann. Friedrich Gauermann war ein bedeutender Landschaftsmaler der Biedermeierzeit, der gerne Szenen aus den Alpen und insbesondere aus seiner unmittelbaren Heimat dargestellt hat. Wir hoffen die typische Herbststimmung zu erleben, die Gauermann in seinen Bildern eingefangen hat.

Für die Wanderung brauchen wir bequeme Kleidung und Schuhe (Sport-, Berg- oder Wanderschuhe), zur Sicherheit einen wetterfesten Anorak oder Regenmantel und einen Pullover od. ä., falls es kalt werden sollte. Wahrscheinlich kommen wir an einer Schutzhütte vorbei, sodass man Mittags einkehren kann. Trotzdem empfehle ich etwas Proviant und insbesondere eine Flasche Wasser oder Tee mitzunehmen.

Frühjahrswanderung 2017

Am letzten Maiwochenende, also am und am haben wir im Schneeberggebiet unsere Frühjahrswanderung unternommen. Mit der Eisenbahn ging es nach Puchberg am Schneeberg. An Gärten vorbei und durch Wiesen und Wald führt der Weg zum Sebastian-Wasserfall und weiter zu dem auf einer lieblichen Alm gelegenen Gasthof Mamauwiese. Während sich ein Teil unserer Gruppe auf der Mamauwiese labte, stiegen die anderen auf steilem Weg auf den Schober. Gemeinsam ging es von der Mamauwiese zur Edelweißhütte. Auf der Edelweißhütte sind wir mit Essen und Getränken verwöhnt worden und haben erst spät unser Nachtlager bezogen.

Programm für den Sonntag war der 2061 m hohe Nordgipfel des Schneebergs (Kaiserstein). Das Wetter war prachtvoll und hätte nicht besser sein können. Leider haben Materialprobleme (sich auflösende Wanderschuhe) und vorübergehendes Unwohlsein dazu geführt, dass nicht alle das ehrgeizige Ziel erreicht haben. Aber auch wer nicht den Gipfel erklommen hat, konnte die großartige Aussicht auf die umliegende Bergwelt, die in kräftigen Farben blühenden Blumen, sowie die Kuckucksrufe und den Gesang der anderen Vögel genießen.

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